Stefanibraten

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Dieses Mal möchte ich Euch wieder einen Klassiker der österreichischen Küche vorstellen – der Stefanibraten. Ursprünglich war der Braten ein Essen für arme Leute, die sich nicht mal am Stefanitag „richtiges“ Fleisch leisten konnten.

Bei uns kommt der Stefanibraten oft bei Familienfeiern auf den Tisch, da er einfach zum Vorbereiten ist und viele hungrige Bäuche füllen. Im Gegensatz zum „normalen“ Faschierten Braten wird der Stefanibraten noch zusätzlich mit hart gekochten Eiern und Essiggurkerln gefüllt.

Stefanibraten

Zutaten für 4-6 Personen:

800 g gemischtes Faschiertes
2 altbackene Semmeln
1/8 l Milch
1 Zwiebel
4 große Essiggurkerln
1 Ei
2 hartgekochte Eier
1 Packung Bauchspeck (250 g)
1/2 l Rindsuppe (zum Aufgießen)
Öl
1/2 Becher Sauerrahm
1 TL Mehl
Salz, Pfeffer
Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

Die Semmeln in Milch einweichen. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen, hacken und in etwas Öl goldbraun anrösten. Die Gurkerln in Streifen schneiden und beiseite stellen.

Die eingeweichten Semmeln ausdrücken und mit dem Faschierten, angebratenen Zwiebeln und einem Ei gut verkneten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Fleischmasse zu einem Rechteck formen und in die Mitte eine Mulde drücken. Diese dann mit den abgeschälten, harten Eiern und den Gurkerlstreifen füllen und einen Braten formen.

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Den Stefanibraten in einen eingeölten Bräter legen und mit den Speckstreifen belegen. Dann in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 1 Stunde braten. Hin und wieder mit Rindssuppe übergießen.

Dann den Braten aus dem Backrohr und Bräter nehmen. Sauerrahm und einen TL Mehl verrühren und den Bratenrückstand damit binden, so hat man eine g’schmackige Sauce zum Fleisch.

Den Stefanibraten aufschneiden und gemeinsam mit dem Saftl und Erdäpfelpüree servieren. Dazu passt ein grüner Salat.

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